Offener Bücherschrank in Giften – Das Bautagebuch

 

Wer bin „ich“?

Meine Name ist Axel Heller. Ich bin 34 Jahre alt und wohne jetzt seit 6 Jahren in Giften. Ich bin der 1. Vorsitzende des Marketingvereins „Fair-Giften“ e. V., kurz MFG. Ich schreibe diese Bautagebuch, weil ich in diesem speziellen Fall auch der „Künstler“ bin, der das Projekt umsetzt.

Ab jetzt berichte ich wöchentlich über den Fortschritt des Projektes.

Die offizielle Eröffnung  des Bücherschrankes ist in gut 8 Wochen, am Ostermontag. Da es für sie vielleicht etwas langweilig sein könnte, wie ich von jedem einzelnen Holzzuschnitt berichte, fange ich zuerst mit der Vergangenheit an und arbeite mich dann langsam vor zur Gegenwart.

Der MFG wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen. 

 

Teil 1: „ ...ich hätte da einen Vorschlag...“

Wie alles im Leben begann auch dieses Projekt mit einer Idee.

Diese Idee war nicht meine, sondern die Idee kam von Elke Rebiger-Burkhardt.

Anfang 2010 auf einer unserer Mitgliederversammlungen überlegten die Mitglieder des MFG was man sinnvolles für Giften anschaffen könnte. Es sollte nützlich sein, aber auch nicht unseren finanziellen Rahmen sprengen. Außerdem sollte es auch einen gewissen kulturellen Anspruch haben, denn die Förderung der Kultur ist eines unserer Satzungsziele.

Elke machte also den Vorschlag, dass ein offener Bücherschrank für Giften eine gute Idee wäre.

Um ehrlich zu sein, ich wusste am Anfang nicht, was ich davon halten sollte.

„Ein Schrank, der draußen steht und wo sich die Leute rund um die Uhr Bücher leihen können? Ich weiß nicht?!“

Leider war meine Ablehnung mehr durch Unwissenheit motiviert. Ich hatte keine wirkliche Vorstellung davon, was ein offener Bücherschrank ist. Doch Goethe sagte schon: "Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit".

Also galt es diese Unwissenheit mit Information zu bekämpfen und dann den Vorschlag neu zu überdenken.

Dank dem Internet war auch ich schnell davon überzeugt, das diese Idee unser erstes großes Projekt werden sollte und auf der nächsten Mitgliederversammlung schaffte es Elke dann auch alle anderen Mitglieder von der Idee zu überzeugen.

Wir verabredeten, dass bis zur nächsten Sitzung sich jeder Gedanken machen sollte, wie so ein Schrank aussehen soll und wo man ihn aufstellen kann.

Damit hatten wir den Ansatz. Nun ging es um die Details.

Davon aber mehr in der nächsten Woche in

Teil 2: „Was ist eine TelH 78 und warum ist die so teuer?“

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