Offener Bücherschrank in Giften – Das Bautagebuch

 

Er sollte viel Publikumsverkehr aufweisen und gut einsehbar sein, damit genug Leute den Schrank zur Kenntnis nehmen und Vandalismus schnell bemerkt wird.

Dementsprechend hatten wir 5 mögliche Standorte: Tankstelle, Kirche, Giftener See, Sportplatz und Friedhof. Den Friedhof haben wir schnell von der Liste gestrichen. Wer dort vorbei kommt, will wahrscheinlich nicht unbedingt was lesen. Auch der Giftener See war schnell abgelehnt, denn wir müssen ja nicht noch zusätzlich dort für Feuerholz sorgen. Am Sportplatz haben wir keinen passenden Stellplatz gefunden und somit war auch er von der Liste.

Blieben also Tanke oder Kirche.

An der Tankstelle würde der Bücherschrank gut gesehen und bei dem  Verkehr, der jeden Tag vorbei fährt, hätte er auch die nötige Aufmerksamkeit. Dort würde sich auch eine Telefonzelle als Schrank sehr gut machen, wenn sie nur nicht so schwer zu bekommen wäre.

Auf dem Kirchengrundstück ist ebenfalls viel Publikumsverkehr durch die Kirche an sich und den Kindergarten. Hier würde jedoch eine Telefonzelle nicht hin passen, aber wir bekommen ja auch keine.

Ene mene muh und raus....

„Wir nehmen........die Kirche!“

„Okay. Und wo dort ? Im Garten, im Durchgang oder im Vorgarten?“

„Im Garten sieht niemand den Schrank und der Durchgang dient als Feuerwehrzufahrt. Es gibt aber im Vorgarten so eine kleine Ecke, da will nichts richtig wachsen und wenn wir die Kirche darum bitten, dass wir diese Stelle aufwerten dürfen, haben sie bestimmt nichts dagegen.“

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So war der Plan. Jetzt mussten wir „nur“ noch den Kirchenvorstand von unserer Idee überzeugen und uns ein für den Standort passendes, aber auch ausgefallenes Design für unseren Schrank überlegen. „Nur noch? Hahaha“

Davon aber mehr in der nächsten Woche in

Teil 4: „Alles Gute zum Einjährigen und jetzt ab zur Vorortrecherche!“



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